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Meilensteine

Bieler Curlinggeschichte

1955 Aus einer Gruppe motivierter Kegelspieler wird der Curling Club Biel-Bienne gegründet. Vorerst spielt man in Bern, um alsdann im Jahre 1958 einen Mietvertrag mit der Kunsteisbahn Biel abzuschliessen.
1958 Der CC Touring Biel wird am 4. Dezember gegründet, weil die anderen Bieler Clubs wegen den bestehenden Kontingentierungen keine Mitglieder mehr aufnehmen können. Der TCS Biel-Seeland übernimmt die Finanzierung des erforderlichen Materials.
1964 An einer Sitzung der Vereine am 5. Oktober wird beschlossen, dass sich alle an der Finanzierung der Überdachung der bestehenden Halle beteiligen müssen. Dazu werden verschiedene Darlehen aufgenommen.
1966 Der CC Seebutz baut ein eigenes Clubhaus und der CC Touring Biel baut sein altes Clubhaus um, welches von Hans Tschantré im Jahr zuvor geschenkt wurde.
1971 Sliding setzt sich durch. Im Auftrag der Bieler Curlinggesellschaft findet der erste Kurs im „sliding delivery“ statt. Prominenter Kursleiter ist Jürg Geiler, Lead des Schweizer Meisters und WM-Dritten vom CC Dübendorf.
1974 Die Bieler Curlingvereine erhalten eine Juniorenabteilung. Erster Verantwortlicher wird Werner Wenger.
1975/76  Die neue Bieler Curlinghalle wird gebaut. 196 Curler zeichnen je eine Aktie à Fr. 3'000.- und gewähren damit der Halle das notwendige Darlehen. Die Baukosten werden auf 1,4 Mio. Fr. budgetiert. Für einen Beitrag von Fr. 1'000.- je Club wird das Restaurant eingerichtet.
1980 Die seit drei Jahren diskutierte Bieler-Meisterschaft wird endlich eingeführt. Die Zeit der einzelnen Clubmeisterschaften ist vorbei. 44 Teams in 5 Gruppen tragen die erste Auflage der ICM Biel aus. Erster Hallenmeister wird ein Juniorenteam.
Zudem wird in diesem Jahr der CC Biel-City (Mixed) gegründet.
1982 Pierre-Yves Grivel – damals noch Touring-Mitglied – übernimmt die Juniorenabteilung. Für den Sliding-Kurs gehen 120 Anmeldungen ein!
1985 Die Spielerinnen Silvia Benoit-Kohler, Marianne Uhlmann, Christine Krieg und Skip Jacqueline Landolt von Sporting Biel werden in Grindelwald Europameisterinnen. Sie gewinnen den Final gegen die favorisierten Schottinnen.
1988 300 aktive Curlerinnen und Curler, auf 7 Clubs verteilt, spielen in der Bieler Curlinghalle in 66 Teams die Interclub-Meisterschaft.
Knatsch in der Bieler Curlingszene! Das junge Team von Daniel Müller wechselt vom CC Biel-Bienne zum CC Touring Biel. Hoch schlagen die Emotionen, umfangreich ist die Korrespondenz zwischen den Präsidenten. Umfangreiche Presseberichte schmücken die Tageszeitungen. Abschliessend verweigert der CC Biel-Bienne dem Team Müller die EM-Teilnahme.
1991 Das Team um Markus Eggler gewinnt die Schweizer Meisterschaft der Elite und belegt an der WM in Kanada den 5. Rang.
1992 Erster Grosserfolg der Bieler Curler. Das Team vom CC Touring mit Markus Eggler (Skip), Björn Schröder, Stefan Hofer und Frédy Jean werden Weltmeister in Garmisch-Partenkirchen (BRD) nach dem Finalsieg über Schottland.
1994 Noch einmal glänzt das Team Eggler (mit Björn Schröder, Stefan Hofer und Dominic Andres) mit dem dritten Schweizer Meistertitel und den Bronzemedaillen an der WM in Oberstdorf (BRD) und der EM in Leukerbad.
1995 Der CC Biel-Bienne Damen und der CC Biel-Bienne Herren fusionieren.
1996/97 Der CC Touring Biel fusioniert mit den Bieler-Seebutzen und dem CC Sporting Damen.
1998 Das Team von Patrick Hürlimann von Lausanne Olympique (mit den Bielern Daniel Müller und Dominic Andres) unter Nationalcoach Frédy Jean wird Olympiasieger in Nagano.
1999 Die umfassende Sanierung mit Kapitalverzicht aller Aktionäre, mit Schuldenerlassen der beiden involvierten Banken und einer einmaligen Zahlung aller Mitglieder (Fr. 500.-) findet einstimmigen Zuspruch. Die Curlinghallen AG ist jetzt schuldenfrei und erhält eine neue Führungsstruktur mit jeweils einem Vereinsvertreter und einem externen Verwaltungsrat.
2001 Ein weiterer sportlicher Höhepunkt: Die Schweiz erreicht in Lausanne den Vizeweltmeistertitel. Im Team des CC Touring Biel sind Christof Schwaller (Skip), Markus Eggler und Andreas Schwaller dabei.
2002 Das Touring-Team um Skip Andreas Schwaller, wiederum mit Markus Eggler und Christof Schwaller gewinnen die Silbermedaille an den Olympischen Spielen von Salt Lake City.
2005 Für das Bieler Juniorenzentrum holen sich Tania Grivel (Skip), Anna Hügli, Stephanie Rüegsegger und Fränzi Marthaler in Pinerolo (Italien) den Juniorinnen-Weltmeistertitel. Als Coach amtet Pierre-Yves Grivel.
2006 Erstmals wird über das Bauprojekt «Stade de Bienne» mit Eis- und Fussballstadion sowie neuer Curlinghalle orientiert.
2010 Der Internetauftritt 'www.curling-biel.ch' wird zur umfangreichen Informationsplattform für die Bieler Curlingszene ausgebaut.
2012 Die Bieler Juniorinnen Melanie Barbezat (Skip) und Mara Gautschi gewinnen mit dem neu formierten Team Biel-Basel Kägi fret unter den Coaches Mike Reid und Jimmy Grivel den Schweizer Meistertitel der höchsten Juniorinnenklasse und beenden die Weltmeisterschaften in Oestersund (Schweden) auf dem 8. Rang.
Im Dezember erfolgt der Spatenstich für die «Stades de Bienne».
2013 Wieder wird ein Juniorinnenteam von Biel Schweizer Meister in der obersten Liga: Michelle Gribi (Skip), Chantal Bugnon, Vera Camponovo, Lisa Gisler und Coach Urs Dick vertreten die Farben der Schweiz an den Weltmeisterschaften im russischen Sotschi und erreichen den 8. Rang.
2014 Nach dem Schweizer Meistertitel im Februar gelingt dem Bieler Duo Michelle und Reto Gribi im schottischen Dumfries auf eindrückliche Art und Weise der Gewinn des Weltmeistertitels im Mixed Doubles.
2015 Nach 39 Jahren verlassen die Curlerinnen und Curler die Halle an der Eisfeldstrasse und beziehen die grosszügig gebaute Sechsrinkhalle im neuen Komplex der TISSOT Arena im Bözingenfeld. Zudem wird Biel zum Nationalen Leistungszentrum der Schweiz (NLZ).